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Gefördert werden kann lt. Satzung die interdisziplinäre
Forschungstätigkeit von Frauen, insbesondere außerhalb des
universitären Bereichs. Die Themen sollen sich mit der historischen,
kulturellen und sozialen Befindlichkeit von Frauen befassen und vom
Standpunkt der Frauen aus betrachtet werden. Forschungsgebiete sind:
Anthropologie, Biologie, Geschichte, Kunst, Medizin, Musik,
Philosophie, Religion, Sozialwissenschaften, Spiritualität sowie Sprach- und Literaturwissenschaft.
Arbeiten und Projekte mit matriarchalem Schwerpunkt sollen vorrangig
gefördert werden.
Die Arbeiten sollen in deutscher
Sprache und frauengerechter
Sprache abgefasst werden. Nationalität der Forschenden im
deutschsprachigen Raum ist nicht von Belang. Ein kurzer Werdegang ist
wünschenswert.
Zur Beurteilung der geplanten oder bereits durchgeführten Arbeit dienen
dem Vorstand Konzept, Inhalt und
Literaturliste.
Die Forschungsarbeit soll spürbar getragen sein vom Affidamento. (u.a. Wenn Frauen sich auf
Frauen beziehen, verändern sie die Welt. Frauen zeigen anderen Frauen
Dankbarkeit)
Gerda Weilers Thesen
sollten der Antragstellerin nicht fremd sein.
Druckkostenzuschüsse werden vorrangig danach vergeben, wenn ansonsten
eine Forschungsarbeit, die die Kriterien a bis e erfüllt, aus
Geldmangel nicht verlegt werden könnte. Ein Finanzierungsplan ist beizulegen.
Nur in Ausnahmefällen ist die Förderung eines weiteren Werks/Projekts
in zwei aufeinanderfolgenden Jahren möglich.
i) Stichtage zum Einreichen der
Anträge sind 1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November. Der
Bescheid erfolgt ca. fünf Wochen später.
Arbeiten, die unseren finanziellen Rahmen übersteigen und/oder nicht
den Kriterien entsprechen, versuchen wir an andere Frauen-Stiftungen,
die sich uns verbunden fühlen, zu vermitteln.
Beschlossen auf der Jahresversammlung am 10. Dez. 2006 in Stuttgart
Ergänzt in Bonn und Karlsruhe im Jahre 2011.
gez. Gudrun Nositschka, Vorsitzende
Am Minderbruch 6, 53894
Mechernich Tel.: 02256/7286
„Forschung ist
unerwünscht,
wenn sie die gesellschaftlich verordnete Denknorm sprengt.“
(Gerda Weiler, 1990)
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